1883
Erste Besprechung in der Pfarrei Kirchen zum Bau einer Krankenpflegeanstalt. Zusätzlich zu einem von Bürgermeister Louismeyer der katholischen Kirchengemeinde 1863 vermachten Vermögen wird das Wohnhaus der Erben Lerner in der Bahnhofstraße erworben.
1885
Franziskanerinnen vom Mutterhaus Olpe ziehen in das mit 20 Betten ausgestattete Haus ein.
1930
Das an das Krankenhaus angrenzende ehemalige Postgebäude, das zwischenzeitlich erworben wurde, wird abgerissen. An dieser Stelle entsteht ein neuer, 85 Meter langer Gebäudeflügel.
20. Juli 1931
Einweihung des neuen Gebäudes. Die Bettenkapazität beträgt ca. 200.
2. August 1937
Übernahme des Elisabeth-Krankenhauses durch den Landkreis Altenkirchen als interkonfessionelles Krankenhaus. Die Rotkreuzschwestern lösen die Ordensschwestern aus dem Franziskanerinnen-Mutterhaus Olpe ab.
1945
Aufkündigung des Vertrages mit der DRK-Schwesternschaft Saarbrücken und Rückkehr der Franziskanerinnen. Das Haus verfügt zu diesem Zeitpunkt über ca. 100 Betten.
1951
Die Schönstätter Marienschwestern nehmen die Tätigkeit am Elisabeth-Krankenhaus auf.
1958/59
Sanierung und Erweiterungen in verschiedenen Bauphasen:
- Bau eines Personalwohnhauses mit 80 Plätzen
- Bau eines neuen Behandlungstraktes
- Bau eines Wohnhauses für Pflegekräfte sowie Elektro- und Notstromzentrale
- Abbruch des Alttraktes aus der Gründerzeit und Errichtung eines Anbaues an der Bahnhofstraße.
Nach
dieser Umstrukturierung werden ca. 300 Betten vorgehalten.
Zwischenzeitlich wurden die Grundstücke und Gebäude zwischen
Krankenhaus und Sandstraße erworben. Ziel war die Errichtung eines
Anbaus zur Realisierung eines 500-Betten-Schwerpunktkrankenhauses in
Kirchen gem. damaligem Landeskrankenhausplan.
Als Zwischenlösung erfolgte die Übernahme des
evangelischen Krankenhauses. Damit verfügte das Haus über 357 Betten in zwei Betriebsstätten.
1970/72
Neubau der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule sowie der Pflegevorschule.
1972
Neubau einer Heizzentrale für alle Gebäude.
1974/78
Neubau eines Personalwohnheimes.
Oktober 1981
Erster Spatenstich für den Krankenhaus-Neubau durch Sozialminister Rudi Geil.
November 1981
Abriss der Gebäude "Lungenabteilung", "Krankenhaus-Werkstätten" sowie "Haus Flick". Hiermit war eine Reduzierung der Betten auf 320 verbunden.
20. Dezember 1982
Grundsteinlegung durch Sozialminister Rudi Geil.
Juni 1984
Richtfest unter Beteiligung von Staatssekretär Prof. Dr. Klaus Töpfer.
26. Mai 1989
Einweihung des neuen Elisabeth-Krankenhauses mit 374 Betten
durch
Staatsminister Dr. Alfred Beth.
01. Januar 1998
Die beiden Krankenhäuser des Kreises Altenkirchen, das Lukas-Krankenhaus in Altenkirchen und das Elisabeth–Krankenhaus in Kirchen, werden zur "Krankenhäuser des Kreises Altenkirchen GmbH“ zusammengeführt. Die Geschäftsführung wird per Managementvertrag der Sana GmbH München übertragen.
01. Januar 2004
Übertragung der Krankenhäuser des Kreises Altenkirchen an die DRK Krankenhaus gGmbH Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz.
Gründung des DRK Klinikum Westerwald: Das Lukas-Krankenhaus Altenkirchen, das DRK Krankenhaus Hachenburg und das Elisabeth-Krankenhaus Kirchen werden zu einem Krankenhausverbund mit einem gemeinsamen Versorgungsauftrag zusammengeführt. Das Klinikum mit seinen drei Standorten wird im Landeskrankenhausplan von Rheinland-Pfalz als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 670 Betten ausgewiesen.
November 2006
Verlagerung der Kreißsäle ins 3. OG
Januar 2008
Inbetriebnahme der neuen Heizzentrale
Juni 2008
Abschied von den Schönstätter Marienschwestern
Inbetriebnahme des neuen Mehrzeilen – CT in der Radiologie
Juli 2008
Inbetriebnahme der Palliativstation
Inbetriebnahme des MVZ mit den Fachrichtungen Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Orthopädie
Oktober 2008
Eröffnung der Filiale des MVZ in Altenkirchen (Kinderheilkunde)
November 2008
Inbetriebnahme des neuen Kernspintomographen (MRT)
Januar 2010
Das Gesundheitsministerium in Mainz als zuständige Planungsbehörde löst den Krankenhausverbund "DRK Klinikum Westerwald" zwischen dem Krankenhaus in Kirchen einerseits und dem Verbundkrankenhaus Altenkirchen/Hachenburg andererseits mit Wirkung 01. Januar 2010 auf. Die Kliniken firmieren künftig als "DRK Krankenhaus Kirchen" und "DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg" als zwei eigenständige Einrichtungen.




